Praktikum EF 10

Zuständig für Fragen bezüglich der Praktika sind Herr Meise und Herr Hadjiloisos.

 

Hinweise:

a) Die Termine für das Praktikum erfahren Sie im Sekretariat, jedes Jahr die ersten zwei Wochen nach den Weihnachtsferien.

b) Bewerben Sie sich für ein Praktikum etwa ein Jahr im voraus, um den gewünschten Praktikumsplatz erhalten zu können, also ab Januar / Februar des Vorjahres.

c) Bei Fragen bezüglich des Praktikums / der Praktikumsmappe wenden Sie sich an Herrn Meise und Herrn Hadjiloisos.

d) Die Korrektur der Praktikumsmappe erfolgt durch eine Lehrkraft, die Sie im Praktikum besuchen wird: Die Vorgaben zur Praktikumsmappe dienen als Grundlage der Bewertung (siehe pdf-Datei). Auf dem Zeugnis wird eine Bewertung stehen, z.B. Teilnahme am Schülerpraktikum mit sehr sorgfältiger Dokumentation der Erfahrungen, keine Note. Fragen hierzu stellen Sie an die Fachschaft Sozialwissenschaften.

e) Die Vorbereitung auf das Praktikum erfolgt in der Jahrgangsstufe 9 im Fach Politik und Wirtschaft und in einer Informationsveranstaltung im Dezember, also kurz vor dem Praktikum.

f) Vorgehen bei Krankheit: Sie melden sich sowohl morgens im Betrieb als auch in der Schule krank.

g) Fahrtkostenerstattung: Der Antrag muss vor dem Praktikum, also vor den Weihnachtsferien gestellt werden, ansonsten gibt es kein Geld. Wenden Sie sich diesbezüglich an das Sekretariat.

Weidmüller Buddy Programm

Das Weidmüller Buddy-Programm hat am 07.02.2011 für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 das Buddy-Programm vorgestellt. Bewerbungsschluss ist dieses Jahr der 25. Februar 2011. Alle Informationen hat Weidmüller in einer Präsentation zusammengfasst.

Präsentation des Buddy Programms
weidmller_buddy-programm2011.pdf
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BINGO-Tag bei Riedel

Am 08.07.2011 nahm das Leo am 10-jährigen Jubiläum des BINGO Tags teil und bekam bereits zum vierten Mal die Firma Riedel-Filtertechnik als äußerst attraktiven Partnernun schon traditionell von der Industrie- und Handelskammer OWL zugewiesen.

Eine Auswahl interessierter Schüler machte sich auf den Weg nach Leopoldshöhe. Dass keine Schülerinnen dabei waren, fanden alle schade, denn gerade Frauen sind in diesem Bereich sehr gefragt und entsprechend erfolgreich, so Geschäftsführer Udo Kükenshöner, der sein Unternehmen für uns weit öffnete und für alle Fragen zur Verfügung stand.

Schon der Einführungsvortrag war beeindruckend, denn er zeigte, dass dieser relativ kleine mittelständische Betrieb (ca. 100 Beschäftigte) weltweit aufgestellt ist und sein Geld überwiegend im Export (etwa 80% des Gesamtumsatzes) verdient. Als Systemhersteller wird hier von der Planung eines Projektes bis zur Realisierung vor Ort alles vom Hause Riedel geleistet.

Das Überleben auf dem Weltmarkt ist dabei stark von Innovationen und der gebotenen Qualität abhängig. Und dazu werden ständig gute, engagierte Leute gebraucht. Techniker und Ingenieure haben also eine Zukunft in diesem Land.

Aufgeteilt in 4 Gruppen erfuhren wir jeweils von kompetenter Seite einiges über die Produkte und deren Besonderheiten (mit anschaulichen Vorführungen), über die Fertigung (mit integriertem Schweißlehrgang), über die Auslieferung (die Produkte gehen in die ganze Welt) und über den Vertrieb (vom Auftragseingang bis zur Rechnung).

Getränke und ein nett gereichter Imbiss zur Abschlussdiskussion rundeten diesen erlebnisreichen und beeindruckenden Vormittag ab, für den ich mich im Namen aller Schüler bei Herrn Kükenshöner und seinem Team recht herzlich bedanke.

Besuch beim modernsten Röntgenlaser der Welt

Unsere Leistungskurse Physik der Jahrgangsstufen 12 und 13 besuchten das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY am Standort Hamburg. Das der Helmholtz-Gemeinschaft angehörende Zentrum für naturwissenschaftliche Grundlagenforschung beeindruckte mit dem modernsten Röntgenlaser der Welt.

Bei einer Führung durch die Teilchenbeschleuniger DESY und die Speicherringanlagen DORIS III , PETRA III und HERA wurde das Ausmaß der Forschungseinrichtung deutlich. An all diesen Beschleunigern wurde das Innerste der Materie gründlich erforscht, indem Kollisionen von subatomaren Teilchen in teilweise hausgroßen Detektoren vermessen wurden. Unter anderem wurde so an PETRA das „Gluon“ entdeckt , das Klebeteilchen, das die Kräfte zwischen den Quarks übermittelt und diese Elementarteilchen bildlich gesprochen zusammenhält , und HERA hat die komplizierte Struktur des Protons genauestens aufgelöst. Dieses Wissen ist in die Lehrbücher eingeflossen und hilft folgenden Experimenten wie dem Large Hadron Collider LHC am CERN bei der Analyse der Daten.

Das sogenannte Synchrotronlicht wird von den Teilchen im Beschleuniger ausgestrahlt und macht diese Beschleuniger zu den hellsten Röntgenquellen der Welt. Dieses Licht der Beschleuniger in Hamburg ermöglicht genaueste Einblicke in den Nanokosmos. Man kann damit die Funktion von Biomolekülen oder Materialien auf atomarer Ebene erforschen – die Voraussetzung für die Entwicklung neuer Medikamente oder moderner Werkstoffe. Bestes Beispiel für den Erfolg auf diesem Gebiet ist der Chemie-Nobelpreis 2009 für die Entschlüsselung der Struktur und Funktion des Ribosoms .

Viele weitere Beispiele beeindruckten die Schülerinnen und Schüler und gaben einen Einblick in die modernste Forschung auf dem Gebiet der Teilchenphysik und in die Forschung mit Photonen preis.