Sporthelferausbildung

Ansprechpartner: Herr Freitag

Die Ausbildung zum/r Sporthelfer/in findet ab dem Schuljahr 2012/2013 statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Leopoldinum der Jahrgangsstufen 8 und 9, die im außerunterrichtlichen Schulsport Verantwortung übernehmen möchten.

Angedacht ist eine zwei- bis dreitägige Kompaktveranstaltung zu Beginn des ersten Schulhalbjahres und daran anschließende regelmäßige Treffen (1X/Woche), in denen die weiteren Lehreinheiten vermittelt bzw. Erfahrungen aus den Betätigungen ausgetauscht werden.

Das Ziel dieser Ausbildung ist es, Schüler zu befähigen, ihre Schule in den Bereichen Bewegung, Spiel und Sport aktiv mitzugestalten. Sie erwerben Grundkenntnisse für die qualifizierte und sichere Durchführung von Bewegungs-, Sport- und Spielangebote für Mitschüler und werden über Gesundheits- und Sicherheitsaspekte beim Sport informiert.

Die Qualifikation, die durch die Sporthelfer-Ausbildung erfolgt, erlaubt den vielfältigen Einsatz der Schülerinnen und Schüler in den Angeboten des außerunterrichtlichen Schulsports (z.B. Pausensport, Schulsportgemeinschaften, Mittagsbetreuung, Schulsportfeste etc.). Die Sporthelfer/innen sollen darüber hinaus eigene Ideen und Initiativen in den Schulalltag einbringen und durch ihre Impulse den sportlichen Schulalltag am Leopoldinum mitbestimmen und mitgestalten.

Neben dem motorischen Wert für andere Schülerinnen und Schüler, die vom Einsatz der Sporthelfer/innen profitieren, hat diese Lehrtätigkeit noch einen zweiten, nicht zu unterschätzenden pädagogischen Wert für die Sporthelfer/innen selbst: Für sie führt ihre Lehrtätigkeit nicht nur zu tieferen theoretischen und praktischen Kenntnissen im Bereich des Sports, sondern auch zu einer Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit und der Ausbildung zentraler Schlüsselkompetenzen. Die Sporthelfer/innen übernehmen Verantwortung für ihre Mitschüler und von ihnen wird ein vorbildhaftes Verhalten in ihrer Lehrtätigkeit verlangt.

Mit der Sporthelfer-Ausbildung erhalten die Jugendlichen außerdem eine erste Qualifikation im organisierten Sport, die –wenn gewünscht- Weiterqualifikationen nach sich ziehen kann.

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die Sporthelfer ein Zertifikat von der Sportjugend NRW sowie einen Vermerk auf dem Zeugnis.



Stand: 16.09.2013
Bewerbung zum Sporthelfer.pdf
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Sporthelfer – was ist das? Sporthelferinnen und Sporthelfer sind speziell ausgebildete Schülerinnen und Schüler an Schulen, die Bewegungs-, Spiel und Sportangebote für Mitschülerinnen und Mitschüler im außerunterrichtlichen Sport und im Ganztag ihrer Schule gestalten und durchführen.

Betätigungsfelder finden Sporthelferinnen und Sporthelfer im Pausensport, in der Mittagsbetreuung, in Schulsportgemeinschaften, bei Schulsportfesten und –wettkämpfen, in sportorientierten Projekten und bei Schulfahrten. Darüber hinaus sollen Sporthelferinnen und Sporthelfer viele eigene Ideen und Initiativen in den Schulalltag einbringen, denn die Tätigkeitsfelder orientieren sich an ihren eigenen Interessen, Fähigkeiten, Kenntnissen und Wünschen.

Wer kann Sporthelfer werden? Die Ausbildung für Sporthelferinnen und Sporthelfer richtet sich allgemein an Jungen und Mädchen ab 13 Jahren, die daran interessiert und geeignet sind, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche in Schulen oder in Sportvereinen zu organisieren und zu betreuen. Um sich als Sporthelferin/Sporthelfer zu qualifizieren, müssen die Jugendlichen nicht Mitglieder in einem Sportverein sein.

Sporthelfer – Ausbildung Schülerinnen und Schüler werden von speziell qualifizierten Sportlehrkräften (Frau Buchta, Herr Freitag) in einer 30-40 Lerneinheiten (a 45 Minuten) umfassenden Ausbildung auf ihren Einsatz als Sporthelferin oder Sporthelfer vorbereitet. Die Ausbildung wird durchgeführt an der eigenen Schule, zunächst als Kompaktseminar und wird dann während des Schuljahres mit ein bis zwei Stunden/Woche weitergeführt.

Mit dieser Ausbildung erwerben die Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Qualifikation, die sie zum Einsatz als Sporthelferin oder Sporthelfer in Schule und Sportverein berechtigt. Diese wird anerkannt als ein erster Baustein im Qualifizierungssystem des organisierten Sports (Sporthelfer/in = Gruppenhelfer I). Das ehrenamtliche Engagement der ausgebildeten Sporthelferinnen und Sporthelfer wird als „Beiblatt zum Zeugnis" dokumentiert und ist ein wesentlicher Pluspunkt, z.B. bei Bewerbungen. Mit der Ausbildung und im Einsatz sammeln die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.

Die ausgebildeten Sporthelferinnen und Sporthelfer im Einsatz werden bei ihren
vielfältigen Einsätzen im Schullalltag nicht alleine gelassen! Die Ausbildungslehrer/in und ggf. weitere Sportlehrerinnen und Sportlehrer fungieren als Begleitpersonen und Mentoren. Erfahrungen und Eindrücke können regelmäßig ausgetauscht und neue Ideen und Projekte besprochen und umgesetzt werden.

Chancen für die Schule Schulen stärken ihr Profil und das Sportkonzept. Sporthelferinnen und
Sporthelfer erweitern das Spiel- und Sportangebot im Schullalltag sowie im Ganztag. Das Schulleben wird mitgeprägt durch das sportliche Engagement der Sporthelferinnen und Sporthelfer für die anderen Jugendlichen. Ihre Bereitschaft zur Übernahme von Mitverantwortung und Mitgestaltung des
schulischen Lebens fördert die Identifikation mit „ihrer" Schule. Außerdem leisten Sie damit einen wesentlichen Beitrag zu einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung.

Bedeutung für den Sport Sporthelferinnen und Sporthelfer bekommen während ihrer Ausbildung Kontakte zu örtlichen Sportorganisationen, werden selbst im Sportverein aktiv,
unterstützen bei der Leitung von Praxisangeboten oder setzen sich im Verein z.B. als Jugendsprecher für die sportlichen Interessen Gleichaltriger ein. Sie motivieren auch Mitschülerinnen und Mitschüler, Sport im Verein auszuüben.