Schulordnung

Schulordnung des Gymnasium Leopoldinum

Da Schule gemeinsamer Lebensraum ist, sind Regeln zu beachten um ein unkompliziertes Miteinander zu ermöglichen. Das Verhalten von Schülerinnen, Schülern und Lehrer/innen bewegt sich in einem Rahmen gegenseitigen Respekts.

 

Öffnung der Räumlichkeiten vor Schulbeginn

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, sich ab 7.15 Uhr in den Fluren der Schulgebäude sowie in der Cafeteria aufzuhalten.
Ab 7.30 Uhr öffnet die aufsichtsführende Lehrkraft die Klassenräume der Klassen, in denen in der 1. Stunde unterrichtet wird, sodass sich die Schüler/innen auch hier bis zu Unterrichtsbeginn aufhalten können.
Die Räumlichkeiten der Fachbereiche werden nach dem 1. Klingelzeichen von den Fachlehrern geöffnet.
 

Unterrichtsbeginn

Unterrichtsbeginn ist mit dem 2. Klingelzeichen.
Das 1. Klingelzeichen signalisiert den Aufbruch zum jeweiligen Raum. Dies gilt für die Schüler/innen sowie für die Lehrer/innen.
 

Rauchen

In den Schulgebäuden, auf dem Schulgelände und in dem Bereich jenseits der Werrebrücke besteht absolutes Rauchverbot.
Auf dem Parkplatz der Bezirksregierung gegenüber dem Schulgelände ist das Rauchen nicht erwünscht.
 

Klassen- , Kurs-, Fachräume und Lehrerzimmer

Es ist in allen Räumlichkeiten des Leopoldinum darauf zu achten, dass diese sauber und ordentlich verlassen werden. Jeder ist für seinen Arbeitsplatz verantwortlich.
Sollten vor Unterrichtsbeginn Verunreinigungen festgestellt werden, so ist die zuständige Lehrkraft der Vorgängerklasse bzw. des -kurses über diesen Zustand zu informieren. Diese hat dann dafür zu sorgen, dass die Klasse, der Kurs zur Verantwortung gezogen wird.
Zusätzlich zur Eigenverantwortung des Einzelnen wird in allen Klassen und Kursen ein Ordnungsdienst ( im Wechsel ) eingerichtet, der am Ende des Unterrichts für den sauberen Zustand des gesamten Raums, das Putzen der Tafel, das Schließen der Fenster und das Löschen des Lichts zu sorgen hat. Nach der letzten Unterrichtsstunde sind die Stühle hochzustellen.
Spontane Wechsel von Lerngruppen in Klassen- oder Kursräume haben zu unterbleiben.

 

Nahrungsaufnahme

Während des Unterrichts ist es nicht gestattet Speisen zu sich zu nehmen  oder Kaugummi zu kauen. Die Regelungen bezüglich des Trinkens im Unterricht sind in Absprache mit der jeweiligen Fachkraft zu klären.
In Räumen, in denen mit Gefahrstoffen gearbeitet wird bzw. in denen Gefahrstoffe lagern, sind Getränke grundsätzlich nicht gestattet.

 

Turnhalle

Hier gelten dieselben Regeln wie in den anderen Räumlichkeiten, allerdings ist das Begehen des Hallenbodens nur mit hellen abriebfesten Turnschuhen gestattet.
Die Turnhalle wird nur gemeinsam mit dem zuständigen Sportlehrer betreten. Wertgegenstände müssen vor Beginn des Sportunterrichts an geeigneter Stelle abgelegt werden.
 

Pausen

Am Leopoldinum gibt es 2 längere und 3 kürzere Pausen in der regulären Unterrichtszeit am Vormittag.

 

Große Pausen  

Die erste große Pause dauert von 9.10 Uhr bis 9.30 Uhr, die zweite von 11.05 Uhr bis 11.25 Uhr. In diesen beiden Pausen begeben sich die Schüler/innen nach draußen auf das Pausengelände oder in den Bereich vor der Cafeteria.
Nach dem  1. Klingelzeichen am Unterrichtsende verlassen alle Schüler/innen und Lehrer/innen unverzüglich die Klassenräume. Die Lehrer/innen schließen danach ihre jeweiligen Klassen-, Fach-, Kursräume ab.

 

Ausnahmen sind:
1. Bei Regenwetter (Ankündigung erfolgt spontan) stehen die Flure des Erdgeschosses  im Altbau, der überdachte Bereich des Pausenhofes sowie der vordere Bereich im Erdgeschoss des Neubaus bis zum Beginn des Anbaus zur Verfügung.
2. Oberstufenschüler/innen dürfen sich in den Fluren des Neubaus oder im Oberstufenraum aufhalten bzw. das Schulgelände verlassen.

 

5-Minuten Pause

Die Schüler/innen dürfen in ihren Klassenräumen bleiben. Dabei wird erwartet, dass ihr Verhalten der Raumsituation angemessen ist. Ist ein Wechsel in eine andere Räumlichkeit erforderlich, veranlasst die Lehrkraft der vorangegangenen Stunde die Schüler/innen, diesen Wechsel zügig vorzunehmen und verschließt den Klassenraum. Auch sie begibt sich nun zügig zu ihrem neuen Unterrichtsraum.

 

Bushaltestelle

Hier sind die durch Gitter markierten Absperrungen  zu beachten.
Die Schüler/innen haben sich nicht vor dem Gitter an der Bordsteinkante aufzuhalten.
Drängeln ist untersagt.

                       

Cafeteria

In der Cafeteria wird ebenfalls ein angemessenes Verhalten aller Beteiligten erwartet. Dies betrifft auch den Bereich der Ordnung und Sauberkeit.

 

Schulhof

Das Spielen auf dem Schulhof ist in jedem Falle erwünscht. Hierbei ist darauf zu achten, dass andere nicht in ihrer Freizeitgestaltung beeinträchtigt oder gefährdet werden. Ballspiele sind erlaubt, solange die Bälle aus einem weichen Material bestehen und keine Verletzungsgefahr besteht. Auch im Pausensport sind Fairness und Rücksichtnahme angezeigt. In den Schulgebäuden ist Ballspielen untersagt.
Aufgrund der hohen Verletzungsgefahr ist das Schneeballwerfen verboten.

 

Toiletten

Die Toiletten im Altbau und im Erdgeschoss des Neubaus (gegenüber der Cafeteria) sind grundsätzlich geöffnet. Im Turm schließen die aufsichtführenden Lehrkräfte die Toiletten im Bedarfsfall auf. Jeder Benutzer hinterlässt selbstverständlich die Toilette in hygienisch einwandfreiem Zustand. Verunreinigungen oder bewusst durchgeführte Beschädigungen werden bestraft.
Ist das Toilettenpapier oder die Seife aufgebraucht, sollte dies unverzüglich dem Hausmeister oder dem Sekretariat gemeldet werden.

 

Abwesenheit von Schüler/innen

Die Krankmeldung von Schülerinnen oder Schülern erfolgt am Morgen des ersten versäumten Unterrichtstages telefonisch durch die Eltern oder die volljährigen Schüler/innen.
Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch Krankheit oder andere nicht vorhersehbare Gründe verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit. Volljährige Schülerinnen oder Schüler haben die Benachrichtigung selbst vorzunehmen. Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein schulärztlichen oder amtsärztlichen Gutachten einholen.
Eine nachträgliche schriftliche Entschuldigung durch die Eltern ist bei minderjährigen Schüler/innen ebenso notwendig wie die weitere Information des Klassenleiters/leiterin im Falle einer längeren Erkrankung. Für die Oberstufe gilt entsprechend das vorgesehene Entschuldigungsverfahren.

 

Erkrankung während der Unterrichtszeit

Bei Erkrankung während der Unterrichtszeit meldet sich der Schüler/die Schülerin nach Information der Fachlehrkraft im Sekretariat der Schule ab. Minderjährige Schüler/innen lassen sich von Erziehungsberechtigten abholen. Das weitere Entschuldigungsverfahren erfolgt wie oben geschildert.

 

Beurlaubung von Schüler/innen

Anträge auf Beurlaubung sind von Eltern oder volljährigen Schüler/innen  unter Angabe von Gründen eine Woche vor dem betreffenden Zeitraum bei der Klassen- oder Jahrgangsstufenleitung vorzulegen.

 

Abwesenheit von Lehrer/innen

In diesem Fall erkundigt sich der Klassen-, Kurssprecher/die Klassen-, Kurssprecherin spätestens 10 Minuten nach Beginn des Unterrichts im Sekretariat nach der Vertretungsregelung.

 

Unfall

Bei Unfällen wird zunächst das Sekretariat und im Bedarfsfall der Schulsanitätsdienst informiert. Diese entscheiden über das weitere Vorgehen. Die Unfallmeldung erfolgt innerhalb einer Woche an die Gemeindeunfallversicherung. Das Entschuldigungsverfahren erfolgt wie oben geschildert.

 

Parken

Für den Parkplatz am Leopoldinum erhalten alle Lehrer/innen sowie Bedienstete des Leopoldinum einen Parkausweis. Schüler/innen steht er dann zu, wenn sie mehr als 3,5 km entfernt wohnen. Der Parkausweis berechtigt zum kostenlosen Parken, stellt aber kein Anrecht auf einen Parkplatz da. Wer sein Fahrzeug in der an der Hecke gelegenen Parkreihe abstellt, signalisiert damit, dass er oder sie den Parkplatz nicht vor 13.00 Uhr verlassen möchte.
Nach 13.00 Uhr müssen die in zweiter Reihe geparkten Autos weggefahren werden.

 

Generell

Handys und Geräte der Unterhaltungselektronik können mitgeführt werden, müssen aber im Unterricht ausgeschaltet sein. Innerhalb des Schulgebäudes dürfen sie nicht benutzt werden. Vor dem Beginn einer Klassenarbeit oder Klausur müssen Handys unaufgefordert auf den Tisch der Lehrkraft gelegt werden. Das Mitführen von Messern, Feuerzeugen und wasserfesten Markern ist verboten.
In der Weihnachtszeit dürfen mitgebrachte Adventskerzen nur in Anwesenheit einer Lehrkraft angezündet werden.
Das Verlassen des Schulgeländes ist in Freistunden nur Oberstufenschülern/-schülerinnen erlaubt. Schüler/innen der Sekundarstufe I verlassen das Schulgelände nach der letzten Unterrichtsstunde bis zum Beginn der nächsten schulischen Veranstaltung (z. B. Hausaufgabenbetreuung, AG ... ) auf eigene Gefahr.
Wir gehen davon aus, dass die gemeinsam getroffenen Vereinbarungen von allen am Schulleben Beteiligten eingehalten werden. Bei Verstößen gegen die Schulordnung erfolgen erzieherische Maßnahmen. Im Wiederholungsfall und bei schweren Verstößen werden Ordnungsmaßnahmen ergriffen.