Barmeyer-Doerth-Stiftung

Eine Stiftung? Am Leo? Ja. Eine, die durch ihre Stipendiaten lebt!!!

 

Bislang sicher nur wenigen bekannt, möchten wir, die bisherigen Stipendiaten, der Barmeyer-Doerth-Stiftung (BDS), uns und unsere Aktivitäten vorstellen.

 

Die Barmeyer - Doerth - Stiftung

Seit 1998 unterstützt die Stiftung Schülerinnen und Schüler des Leopoldinums finanziell aufgrund guter Leistungen und besonderen Engagements im Schulleben bei der Verwirklichung von Vorhaben, die der Vertiefung, Ergänzung und Weiterbildung ihrer schulischen und berufsorientierten Interessen dienen, etwa einem Auslandsaufenthalt, Teilnahme an einem Intensivkurs oder bei der Anschaffung von fachlichen Materialien oder Instrumenten. Bislang sind mehr als 60 Leopoldiner finanziell gefördert worden und pro Jahr kommen neue hinzu.

 

Der Mehrwert

Doch nicht nur die finanzielle Unterstützung, sondern vielmehr das für das spätere Berufsleben immer wieder geforderte „Netzwerkeln“ macht eine Auszeichnung durch die Barmeyer-Doerth-Stiftung zu einem sehr attraktiven Beitrag für das Schulleben und für engagierte Schülerinnen und Schüler.

 

Die Stipendiaten

Schüler und Absolventen des Leopoldinums, Studierende und Absolventen verschiedenster Fachrichtungen – vom Arzt über den Ingenieur bis zum Wirtschaftswissenschaftler – sind mittlerweile im Kreis der Stipendiaten vertreten.

 

Aktivitäten

Neben regelmäßigen Treffen und Austausch der Stipendiaten ist im Jahr 2007 erstmals ein Berufs-Infotag auf unsere Initiative hin durchgeführt worden. Ehemalige Leos referierten dabei über ihre Erfahrungen in den verschiedenen Studien und Ausbildungsgängen und gingen auf die Fragen der SchülerInnen ein. Aufgrund der sehr positiven Resonanz wird diese Veranstaltung nun jährlich im Rahmen der Berufsvorbereitung stattfinden. Weiterhin sind Workshops zu Themen wie Bewerbung, Rhetorik oder Literaturrecherche geplant.

 

Zur Geschichte der Barmeyer-Doerth-Stiftung

Die Stiftung geht auf den ehemaligen Erdkunde- und Englischlehrer Karl Friedrich Doerth (1909 – 1997) am Leopoldinum zurück. Vor dem II. Weltkrieg von 1938 bis 1942 und danach von 1947 bis zu seiner Pensionierung 1971 unterrichtete er ununterbrochen am Leopoldinum.

Der aus einer Bergmannsfamilie stammende Karl Friedrich Doerth war für seinen originellen Geografieunterricht bekannt, da er diesen mit Erfahrungen aus mehreren Weltreisen beleben konnte. Zudem betreute er - selbst ein Büchernarr - neben seiner Lehrtätigkeit die Schulbibliothek und die Stiftungen am Gymnasium. Aus diesem Engagement erwuchs bei ihm der Gedanke, seiner Schule einen beträchtlichen Teil seines Vermögens zu hinterlassen. Damit ist die 1998 mit 150.000 DM dotierte Karl-Doerth-Stiftung zur Förderung und Auszeichnung guter Schüler gebildet worden.

Bisher erfolgten zwei Zustiftungen: durch Karl Doerths Schwester Anni Kreienberg über 150.000 DM und 2002 durch Frau Prof. Dr. Heide Barmeyer-Hartlieb über 50.000 €. Diese jüngste Zustiftung aus Anlass des 400jährigen Jubiläums des Leopoldinums sollte insbesondere der Förderung der von Karl Doerths Freund und Kollegen Ernst Barmeyer vertretenen Fächer Latein, Griechisch und Religion dienen.

Ernst Barmeyer (1911-1945) war ebenfalls Schüler des Leopoldinums. Aus Schwalenberg stammend hatte er erst nach privatem Lateinunterricht beim dortigen Pfarrer als sog. „Fahrschüler“ das Gymnasium in Detmold besuchen können. Nach Abschluss des Studiums nahm er seine Tätigkeit als Lehrer als Referendar am Leopoldinum auf. Im April 1945 tödlich verwundet kam er aber nicht aus dem Krieg zurück.

Mehrfach wurde angeregt, die Stiftung nach den beiden Freunden zu benennen. Nachdem sich inzwischen das Stiftungsrecht geändert hat und die Satzung überarbeitet werden musste, wurde 2012 die Stiftung in Barmeyer-Doerth-Stiftung umbenannt.

 

Wie bewerbe ich mich?

Persönliche Voraussetzungen für eine Bewerbung

sind in erster Linie besonders gute schulische Leistungen, jedoch qualifizieren auch soziales Engagement und konkrete Wünsche/Vorstellungen/Pläne für die persönliche berufliche Zukunft. Die Satzung weist insbesondere auf folgende Förderungsmöglichkeiten hin:

  • Unterstützung für Auslandsaufenthalte

  • Honorierung von Erfolgen bei Wettbewerben

  • Die Unterstützung förderungswürdiger Schüler

  • Hilfe zur Aufnahme eines Studiums/Finanzierung eines Ausbildungsplatzes für Hochbegabte.

Bewerben kannst du dich jederzeit, das Sichtungsverfahren findet jedoch nur zu Jahresbeginn statt.

[Du wirst evtl. (z. B. von einer Lehrkraft) für die Auszeichnung vorgeschlagen.]

 

1) Du lässt Frau Posselt deine schriftliche Bewerbung zukommen.

  • Warum und wofür bewirbst du dich?

  • Was qualifiziert dich für eine Förderung?

  • Wofür möchtest du eine finanzielle Förderung verwenden?

  • Welche Ziele oder beruflichen Vorstellungen hast du ggf. bereits schon?

  • ...

Alle Mitglieder des Stiftungsvorstandes erhalten die Unterlagen aller Bewerber und entscheiden, wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Üblich sind 6-8 Bewerber und ein Auswahlverfahren pro Jahr.

 

2) Im positiven Fall erhältst du eine Einladung zum Vorstellungsgespräch.

 

3) Dieser mündliche Teil der Bewerbung nimmt ca. 15-20 min in Anspruch, wobei du den fünf Vorstandsmitgliedern Frau Posselt, Frau Barmeyer-Hartlieb, Herrn Lämmchen, Herrn Pöppmann und Herrn Romanski gegenübersitzt. Anschließend bekommst du Rückmeldung über Vorzüge und Schwachpunkte deiner Bewerbung sowie Tipps für zukünftige Bewerbungssituationen.

 

4) Du bekommst die Nachricht, ob deine Bewerbung erfolgreich war und du ausgezeichnet wirst,
innerhalb weniger Tage nach dem Gespräch.

 

5) Wiederum im positiven Fall erhältst du deine Auszeichnung öffentlich im Rahmen eines Schulkonzertes von Frau Posselt und Frau Barmeyer-Hartlieb in Form einer Urkunde.

Die finanzielle Zuwendung wird überwiesen.

 

Wie kann ich eine Zustiftung machen?

Spendenkonto: Sparkasse Detmold

Kontoinhaberin: Jutta Posselt

BLZ: 476 501 30

Konto Nr.: 106704729

 

Bitte schicken Sie einen Begleitbrief an

die Direktorin. Sie wird eine

Spendenbestätigung und einen

Dankesbrief verfassen.